Freskomalerei
Bei der Freskomalerei wird ein Wand- oder Deckengemälde auf feuchten Kalkputz mit Wasserfarben aufgemalt. Da keine nachträgliche Korrektur der Malerei möglich ist, ist diese Technik schwierig, die Bilder sind dafür sehr haltbar. Die Freskomalerei wurde schon in der Antike ausgeführt, Fresken in Pompeji sind 2000 Jahre alt und noch immer in vergleichsweise gutem Zustand. Zum Anbringen eines Gemäldes ist es nötig, den Raum mit einem Gerüst auszustellen. Darauf knieend oder liegend werden die Malereien angebracht. Vorher wird natürlich ein Entwurf gemacht, wobei darauf geachtet werden muss, dass die Malerei aus der Ferne betrachtet gut wirken muss. Meist gibt der Name des Entwerfers den Fresken ihren Namen („die Fresken des Michelangelo“), obwohl nur selten ein Künstler ein ganzes Werk alleine schaffen kann. Für die Einzelteile wird dann eine Schablone in Originalgröße angefertigt. Pro Arbeitstag wird sodann ein Teil des Gemäldes gemalt, wobei beim Aneinanderstoßen der Tagwerke besonders genau gearbeitet werden muss.

